Welt Ozonbericht 2018 der UN veröffentlicht
Meßdaten der Entwicklung des diesjährigen Ozonloches über der Antarktis bis zum 17. Oktober 2018 Quelle: NASA Ozone Watch
Am 05. November veröffentlichte das Vereine Nationen Umweltprogramm den Scientific Assessment of Ozone Depletion: 2018 zum Zustand der globalen Ozonschicht. In der Summe lässt sich wohl sagen das sich die Ozonschicht in der Stratosphäre mit einer Rate 1-3% seit dem Jahr 2000 regeneriert und sollten die Projektionen zutreffen wird sich die Ozonschicht über der nördlichen Hemisphäre und den mittleren Breitengraden bis in die 2030er, die über der südlichen in der 2050er Dekade und über den Polarregionen in der 2060er Dekade komplett erholen und zu den Werten vor 1980 zurückkehren werden.
Kurze Erklärung über das Ozonloch 2018 in englisch Quelle: NASA Scientific Visualisation Studio/Ellen T. Gray/Kathryn Mersman/Theo Stein//Paul Newman
Der Bericht an dem außer der UN-Organisation die Weltorganisation für Meteorologie, NOAA, NASA und die Europäische Kommission mitgearbeitet haben kommen zum Schluss das die Maßnahmen aus dem Montrealer Protokoll dazu beigetragen haben die Konzentration von langlebigen Chlor- und Bromverbindungen zu reduzieren. Der Bericht beziffert jedoch auch eine Zunahme der Emission von Trichlorflourmethan (CFC-11) um 15% bis 2016, verglichen mit der Vergleichsperiode von 2002 bis 2012. Die globalen Emission dieser Verbindung betrug ca. 10 Gigagramm pro Jahr, der Ursprung scheint Ostasien zu sein, das genaue Ursprungsland bleibt jedoch im Dunkel. Jedoch konstatiert man auch hier das die globale Konzentration von CFC-11 in der Troposphäre allgemein abnimmt.
Der Bericht gibt auch eine Mengenmäßige Quantifizierung an, was ich hochinteressant finde. Die Emission an Chlorverbindungen die in die Stratosphäre gelangen nahm um 12% ab, von 3.582 ppt im Jahr 1993 auf 3.177 ppt im Jahr 2016. (ppt bedeutet parts per Trillion in deutsch Teile pro Billion) 80% dieser Verbindungen werden von unserer Zivilisation emittiert. Die der Bromverbindungen nahm von 1998 bis 2016 um 15 % ab. Es sind da einige Erfolge zu verzeichnen und sollte diese Abnahme der Emissionen der vom Menschen produzierten Chlor- und Bromverbindungen beibehalten werden haben wir eine reelle Chance das sich die Ozonschicht in der Stratosphäre regeneriert. Ich werte dieses als ein Erfolg eines internationalen Vertrages zum Schutz der Atmosphäre, dem Montrealer Protokoll von 1987.
Was das Ozonloch über der Antarktis anbetrifft, so wird man erst in vierzig Jahren sehen ob die Prognosen auch zutreffen werden. Das was man jetzt sagen kann, seit 20 Jahren ist die Größe und die Konzentration des Ozons relativ stabil geblieben, es wird zumindest nicht mehr größer. Die Werte kann man bei der Ozone Watch der NASA einsehen.
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ESRL Global Monitoring Division - Halocarbons and other Atmospheric Trace Species
The NOAA Earth System Research Laboratory was formed to observe and understand the Earth system and to develop products, through a commitment to research that will advance the National Oceanic and ...


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