Mekkhala und Franziskus
Der tropische Sturm Mekkhala, auf den Philippinen Amang genannt, erreichte am 17. Januar die Philippinen. Mekkhala entwickelte sich aus dem Tiefdruckgebiet TD1W, das erstmals am 13. Januar östlich von Palau, südwestlich von Guam gesichtet wurde. Am 14. Januar wurde TD1W bereits in die Kategorie tropisches Tiefdruckgebiet neu eingestuft. Die Windgeschwindigkeiten erreichten zu diesem Zeitpunkt 55 km/h und es wurde prognostiziert das Mekkhala am 17. Januar im Bereich der Eastern Visayas seinen ersten Landgang machen wird. Die Regenmengen waren zu diesem Zeitpunkt bereits sehr groß, immerhin 71,63 mm pro Stunde. Interessant waren die Radarbilder die das GPM's Radar der NASA aufzeichnen konnte, laut diesen Messungen konnten die Wolkenhöhen in der Nähe des Sturmzentrums mit immerhin 13 km Höhe gemessen werden und in diesen entwickelten sich kraftvolle Gewitter.
Am 16. Januar intensivierte sich Mekkhala, die Windgeschwindigkeiten konnten mit 92,6 km/h an diesem Tag gemessen werden. Das herannahen von der nun als tropischer Sturm eingestuften Mekkhala spürte auch Papst Franziskus der die durch den 2013er Taifun Haiyan (Yolanda) zerstörte Stadt Tacloban besuchte. Aber auch nicht vergessen waren der 2014er Taifun Hagupit und das tropische Sturmtief Jangmi(1), letzteres zog erst Ende Dezember über die Region. Auf jeden Fall war der Besuch und die Messe auf dem Flughafen Balsam für die Seelen der Filipinos von Tacloban. 120.000 Menschen besuchten die Messe, jedoch musste Franziskus sein Besuch in der Region Eastern Samar vorzeitig abbrechen und wurde auf Wunsch der Organisatoren nach Manila ausgeflogen.
(1) http://pagasa.dost.gov.ph/files/pdfforecast/bulletin.pdf
Am 17. Januar machte Mekkhala seinen ersten Landgang in der Provinz Northern Samar. Um 8 Uhr befand sich der Sturm 97km Nord-Nordwest von Borongan City und 50 km Ost-Südost von Catarman City, Northern Samar. Er zog dann entlang der Ostküste von Samar in Richtung Nordwest und irgendwie konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren das er Papst Franziskus irgendwie verfolgte. Der Sturm zog ca. 50 km nordöstlich an Sorsogon City vorbei in Richtung Carmarines Sur und dem Polillo-Archipel, nur 250 km von Manila entfernt. Diesen erreichte Mekkhala am 18. Januar um 8 Uhr, die weitere Zugrichtung des nun als tropisches Tiefdruckgebiet herabgestuften Sturms wird bestimmt von dem Bogen des längsten Gebirges der Philippinen, der Sierra Madre. Am Montag Abend 19.01.2015 wird das Zentrum des Sturms ca. 65 km Ost-Nordost von Tuguegarao City, Cagayan Region, und am Dienstag Abend ca. 220 km Ost-Südost von Basco, Batanes, erwartet(2).
Ein anderer Sturm im Indischen Ozean bekam weniger Aufmerksamkeit, Chedza machte seinen Landgang an der Südostküste Madagaskars. Dieser entwickelte sich aus einem tropischen Tiefdruckgebiet und intensivierte sich am 16. Januar zu einem tropischen Sturm, der immerhin Windgeschwindigkeiten von 92,6 km/h erreichte. Chezda brachte sintflutartigen Regenfälle, die zu sehr schweren Schäden führten. Straßen werden zerstört und Ortschaften abgeschnitten. Deiche entlang der Flüsse brachen und Reis und Getreidefelder wurden unter Wasser gesetzt. Erdrutsche wurden ebenfalls vermeldet. In der Hauptstadt Antananarivo brachen Häuser zusammen und es wurde über Todesfälle berichtet. Evakuiert wurden bis zum 17. Januar ca. 21.300 Menschen(3).
Etwas mehr Aufmerksamkeit bekam der Zyklon Bansi, dieser hatte sich am 11. Januar vor der Nordostküste von Madagaskar entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt erreichte er Windgeschwindigkeiten von 64 km/h. Zyklon BANSI entwickelte sich rapide und erreichte am nächsten Tag bereits Windgeschwindigkeiten von 185 km/h und zog ostwärts.
Auf der Urlaubsinsel Mauritius wurde aus diesem Grunde die gelbe Warnstufe ausgegeben. Aber Bansi hatte es in sich, bereits am 13. Januar entwickelten sich Windgeschwindigkeiten von 260 km/h und er wurde in die höchste Kategorie 5 eingestuft, mit Böen bis Tempo 300 und das gefährlich nah an der Urlaubsinsel Mauritius. Bansi hatte heute, 18. Januar, sich abgeschwächt und zieht mit Windgeschwindigkeiten von 65 km/h aber immer noch kraftvoll über den indischen Ozean.
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Mekkhala (Northwestern Pacific Ocean)
image-95][image-168][image-186] Satellite Sees Heavy Rain in Tropical Storm Mekkhala on its Approach to Philippines The Global Precipitation Measurement or GPM core satellite analyzed Tropical Storm
http://www.nasa.gov/content/goddard/1w-northwestern-pacific-ocean/
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Chedza (Southern Indian Ocean)
Chedza (Southern Indian Ocean) [image-50] NASA Spots Newborn Tropical Storm Chedza Making Landfall Tropical Storm Chedza rapidly intensified from a tropical low pressure area to a tropical storm ...
http://www.nasa.gov/content/goddard/chedza-southern-indian-ocean/
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Wetter diktiert Papstbesuch in Tacloban | Aktuell Asien | DW.DE | 17.01.2015
Mehr als 100.000 Menschen besuchten die Messe des Papstes in der philippinischen Krisenregion. Dabei mussten sie sich mit einem verkürzten Aufenthalt des katholischen Kirchenoberhauptes begnügen.
http://www.dw.de/wetter-diktiert-papstbesuch-in-tacloban/a-18197366
Track where hurricanes and tropical storms may go via spaghetti models.
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image-132] NASA Sees a Smaller Eye in a Stronger Tropical Cyclone Bansi Tropical Cyclone Bansi's eye was wide open as NASA's Terra satellite passed overhead on January 15. As Bansi strengthened on ...
http://www.nasa.gov/content/goddard/bansi-southern-indian-ocean/
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