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UN-Nothilfeprogramme benötigen so viel Geld, wie nie zuvor

Veröffentlicht am von Gerald Tauber

Der UN Nothilfekoordinator O`Brien bezifferte die benötigten Gelder für die  UN-Nothilfeprogramme in 2017 auf rund 22,2 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zu 2016 von rund 10%. Die Gründe für die Steigerung sind eigentlich bekannt, Kriege, Hungersnöte und Naturkatastrophen. Insgesamt schätzt die UN die Zahl der zu unterstützenden auf 128 Mio. Personen im Jahr 2017. Allein ein Drittel dieser Gelder werden zur Bewältigung der Flüchtlingskrise in Nahen und Mittleren Osten benötigt. Erst Anfang Dezember stockte die UN den Humaniterian Reponse Plan for Nigeria auf eine Milliarde US-Dollar auf. In Nigeria sind allein 6,9 Mio. Menschen in den nordöstlichen Provinzen auf humanitäre Hilfen angewiesen. Durch Kriege waren Ende 2015 nahezu 65,3 Mio. Menschen auf der Flucht, davon 21,3 Mio. Binnenvertriebene im eignen Land. Ich bin aber gespannt darauf ob die benötigten Gelder auch aquiriert werden können. Alle UN Nothilfeprogramme sind stark unterfinanziert, allein der Humanitarian Response Plan for Somalia benötigte 2016 885 Mio. US-Dollar, jedoch erhielt die UNO nur 47% der benötigten Gelder um den Dürreopfern am Horn von Afrika zu helfen.  

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