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Bevölkerung im Sahel in Sorgen

Veröffentlicht am von Gerald Tauber

Die UN und ihre Partnerorganisationen veröffentlichten am 7. Dezember einen Aufruf zur Hilfe in acht Ländern der Sahelzone. Insgesamt werden 2017 rund  2,66 Mrd. US-Dollar benötigt, um insgesamt für 15 Mio. Menschen humanitäre Güter bereitstellen zu können. Insgesamt werden 2017, nach Schätzungen der OCHA, insgesamt 30 Mio. Menschen in acht Staaten des Sahel von einer Nahrungsmittelunterversorgung bedroht sein, von denen 12 Millionen auf Lebensmittellieferungen angewiesen sein werden. Dies betrifft vor allem die Länder des Tschadbeckens, also der Tschad, Nigeria, Niger und Kamerun.

Speziell in Nigeria wird die Lage durch den Krieg gegen die Boko Haram Sekte verschärft, Ende 2015 waren im Nordosten Nigerias 2,5 Mio. Menschen auf der Flucht, die Hälfte davon waren Kinder.

Die Zahlen der UN sind sicher nicht aus der Luft gegriffen, sondern belegen wohl eindeutig das die Humanitäre Situation im Sahel Besorgniserregend ist. Das wäre außerdem ein Element um Fluchtbewegungen nach Norden zu erklären, also Richtung Mittelmeer. Allein der Glaube fehlt mir das die UN die Gelder für 2017 auch akquirieren kann, immerhin der Humaniterian Response Plan für 2016 sah Gelder für 2,09 Mrd. UD-Dollar vor, die jedoch nur zu 47% finanziert werden konnten. Man wird sehen ob die Prognosen zu treffen werden, aber hier wäre für die Bundesregierung ein Ansatz den Slogan Fluchtursachen zu bekämpfen auch einmal umzusetzen.  

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