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Wetter-Rückblick

Veröffentlicht am von Gerald Tauber

Also Anfang der Woche gab es einen Wintereinbruch, hier in Gera fielen zwischen 8-12 cm Neuschnee und das vergangene Wochenende war kalt, aber dafür recht Sonnenscheinreich. Also in Zahlen: Am Sonntag war es mit -3°C recht kalt, dafür schien die Sonne 6,6 Stunden und das tat sehr gut. Am Montag stiegen die Temperaturen auf 2,3°C an, dafür fing es an zu Schneien, bis Dienstag fielen 1,8 Liter auf den Quadratmeter und die Sonne ließ sich bis Donnerstag nicht mehr blicken. Aber zurückblickend war der Wintereinbruch am Sonntag erst der zweite in dieser Wintersaison. Glaubt man den Deutschlandweiten Durchschnittstemperaturen des Dezembers war es bis auf den hochgelegenen Brocken und dem Feldberg im Schwarzwald überall etwas zu warm. Hier in Gera erreichten wir eine Durchschnittstemperatur von 2°C, +1,4°C über dem Durchschnitt, mit einer Niederschlagsmenge von 41,9mm erreichten wir gerade einmal 87% und mit 24,3 Sonnenstunden gerade einmal 44% der langjährigen Durchschnittswerte.

In der Summa war 2014 das bisher wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Messungen 1881. Laut dem DWD lag die Durchschnittstemperatur des Jahres 2014 bei 10,3 Grad Celsius (°C) und damit deutlich über den Temperaturen der bisherigen Rekord-Jahre 2000 und 2007. Und auch das neue Jahr 2015 beginnt mild. Die Tiefdruckgebiete über dem Atlantik haben sich wieder deutlich verstärkt und das lässt vermuten das wir bis Mitte Januar wieder windiges und zu warmes Wetter haben werden.

Aber in der Summe korrespondiert dieses aber auch mit der Erwärmung der Arktis, wie dies Messungen der NASA zumindest nahelegen. Immerhin haben wir es in der Arktis mit der stärksten Erwärmung zu tun, die Weltweit Beobachtet werden kann. Wie sich ganz gut belegen lässt lagen die Globalen Temperaturen von 2000 bis 2009 im Durchschnitt um 0.6°C höher als in der Vergleichsperiode von 1951 bis 1980. In der Arktis wurden jedoch satte 2°C höhere Temperaturen gemessen, als in der Vergleichsperiode. Laut den Messungen des CERES-Programms der NASA hat seit dem Jahr 2000 die Absorbtion von Sonnenlicht um ca. 5% verstärkt, das entspricht einer Energiemenge von 10 Watt pro Quadratmeter. In der Beaufort-See und Teilen der Laptew-, Kara-See liegt diese Zunahme sogar bei 50 W/m² und wie Messungen der Eisbedeckung eigentlich belegen betrug Rückgang der Eisbedeckung immerhin stolze 13% pro Dekade, in der Region des arktischen Ozeans. Auch diese Fakten korrespondieren miteinander, das Problem ist wohl folgendes wenn die Oberfläche der arktische Region in ihrer Gesamtheit immer dunkler wird nimmt sie logischer Weise auch mehr Energie auf und erwärmt sich immer stärker. Die Frage ist wohl wo die überschüssige Energie hin abgegeben wird und da wären wir wieder bei den atmosphärischen Systemen die diese Region umschließen und auch bei unserem immer wärmer werdenden Wetter. Links die den Artikel belegen habe ich wie immer unten angefügt.

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