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Tropischer Sturm Jangmi

Veröffentlicht am von Gerald Tauber

Wie noch nicht gehört, kein Wunder war nur ein Sturm der vom 28. Dezember an die südlichen und mittleren Philippinen überquerte. Die Winde waren nicht allzu sonderlich stark, nur um die 70 km/h, aber er verwüstete wieder einmal das Land. Immerhin waren mehr als 120.000 Filipinos vor diesem Sturm geflohen und ca. 70 Tote waren zu beklagen. Wie man aus den NASA-Analysen herauslesen kann lagen die Regenfälle bei ca. 50 mm pro Stunde, regional wurden sogar über der Samar-See bis zu 600 mm gemessen. Die Folge Erdrutsche, allein bei Calbayog auf Samar kamen durch einen Erdrutsch 19 Menschen ums Leben. Jangmi wird auf den Philippinen Seniang genannt und er verhagelte den Filipinos wohl die Silvesterfeier in den Visayas, er zog nach dem überqueren der Philippinen über die Sulusee Richtung Borneo und Malaiische Halbinsel, wo er als tropisches Sturmtief am 4. Januar erwartet wird.

Anfang Dezember zog der Taifun Hagupit über die Visayas und Palawan. Er hatte eine etwas nördlichere Zugbahn als Seniang und wurde kurzzeitig vor dem Landgang auf Samar als Supertaifun eingestuft. Dem entsprechend groß war das Interesse unserer Medien, man erwartete wohl wieder ein Desaster wie ein Jahr zuvor beim Supertaifun Haiyan, dem wohl 7000 Menschen zum Opfer fielen. Das große Desaster fiel dieses Jahr aus, aber interessant finde die ausbleibende Reaktion hier zu Lande, keine Spendenaufrufe usw. Das obwohl bekannt sein dürfte das die Region Eastern Samar durch die beiden diesjährigen Dezemberstürme wieder zurückgeworfen wurde, nach dem begonnen Wiederaufbau nach Haiyan. Ich denke das Spenden immer noch notwendig sind und gerade nach den diesjährigen Ereignissen und habe die Webseite von World Vision eingelinkt.

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