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Chedza hatte es in sich

Veröffentlicht am von Gerald Tauber

Überschwemmung in Madagaskar Quelle:NASA
Überschwemmung in Madagaskar Quelle:NASA

Während sich in Deutschland die Sorgen um PEGIDA kreisen haben die Menschen im südlichen Afrika ganz andere Sorgen. Das tropische Tiefdruckgebiet Chedza zog eine Schneise der Verwüstung über das südliche Afrika. In Malawi lies Chedza heftige Regenfälle niedergehen, diese zerstörten Häuser, Felder und wichtige Infrastruktur. Wie die OCHA mitteilte sind 121.000 Menschen vor den Wassermassen geflohen, 50 Menschen getötet und 153 wurden vermisst.

Mozambique traf es noch härter, Landesweit sind insgesamt 137.614 Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Es wurden 4.963 Häuser, 378 Schulen, 6 Gesundheitszentren und 51 Brücken zerstört und es waren 64 Todesopfer zu beklagen. Allein in der Provinz Zambézia waren 117.685 Menschen betroffen. Hilfsmaßnahmen der OCHA sind zwar angelaufen, aber um die Zerstörungen allein an der Infrastruktur zu beseitigen wird es Zeit brauchen.

In Madagaskar sind von den Überschwemmungen nun 117.181 Menschen betroffen. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht völlig klar. Laut dem National Bureau for Risk and Disaster Management Madagaskars sind die Provinzen Boeny, Sofia, Manakara und Morondava betroffen.

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