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Pinatubo

Veröffentlicht am von Gerald Tauber

Die Pinatubo-Eruption am 15. Juni 1991 war wohl eine der gewaltigsten Vulkaneruptionen des gesamten 20. Jahrhunderts und eine die weltweite Auswirkungen hatte. Nach der Eruption vom 6. Juni 1912 gilt sie als die zweitgrößte des 20. Jahrhunderts und die größte nachweisbare auf den Philippinen. Als zweitgrößte Vulkaneruption auf den Philippinen gilt die des Parker auf Mindanao im Januar 1641, die wohl ein ähnliches Ausmaß wie die des Pinatubo hatte.

Der in den Zambales-Bergen gelegene Vulkan erreicht heute noch eine Höhe von 960 Metern über dem Meeresspiegel (gemessen am Grund der Caldera) und der Mapanuepe Lake entstand. Der am Pinatubo entspringende Tarlac-River überschwemmte damals die Ebene mit gewaltigen Lahares und die Eruptionswolke verdunkelte tagelang die Luzon-Ebene. Offiziell wurden wohl über 800 Menschen getötet, jedoch ganz genau weis es wohl keiner.

Der Vulkan entließ 20. Mio. Tonnen Schwefeldioxid in Atmosphäre und das Erdenrund kühlte um 0,5°C ab, was sich auch in Mitteleuropa bemerkbar machte. Die Winter hier zu Lande waren kühler und schneereicher als gewöhnlich.

Die am Pinatubo heimischen Aeta, ein Volksstamm der Negritos, konnten sich in ihrer langen Siedlungsgeschichte am Vulkan noch nicht an einen Ausbruch des Vulkans erinnern. Zwar wird der Name Pinatubo allgemein mit es wachsen machen übersetzt, jedoch könnte es genauso um einen Ort handeln an dem Getreide und reis besonders gut wächst und gedeiht.

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